Page 19 - Das Magazin 2019
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 Oktober 2019
   2002 habilitierte er zum Thema "Angiogenese von arteriovenösen Malformationen". Seine klinischen Schwerpunkte umfassen die Hirn- tumor-, Schädelbasis-, Hirngefäß-, Epilepsie-, Wirbelsäulen- und Rü- ckenmarkschirurgie inkl. minimal invasiver Operationsmethoden. Er
besitzt besonderes Interesse an und viel Erfahrungen in der Behandlung von Hirn-Gefäßfehlbildungen (u.a. An- eurysmen, arteriovenösen Malformationen (AVM) und Kavernomen). Grundlagenwissenschaftlich forscht er mit seinem Team unter anderem sehr erfolgreich an mole- kularen (Entstehungs-) Mechanismen neurovaskulärer Erkrankungen.
Prof. Dr. med. Dr. habil. rer. pol. Walter A. Wohlgemuth
Prof. Wohlgemuth ist Radiologe und Gesundheitsökonom und seit 2011 Professor für interventionel- le Radiologie in Regensburg, wo er bis April 2017 Leiter des Interdis- ziplinären Zentrums für Gefäßano- malien am Universitätsklinikum Re- gensburg war. Seit Juni 2017 ist er
Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Radiolo- gie und Ordinarius an der Martin-Luther-Universität Hal- le-Wittenberg. Sein Schwerpunkt sind die unterschied- lichen Diagnose- und -Therapieverfahren, insbesondere Lasertherapie, Sklerosierung und Embolisation.
      Begleitschreiben für Versorgungsämter kann bei der ACHSE e.V. von Betroffenen angefordert werden
Aus vielen Gesprächen sowie einem Workshop zum Feststellungsverfah- ren zum Grad der Behinderung (GdB) ging hervor, dass es bei der Feststel- lung des Grades, bei Anträgen auf einen Schwerbehindertenausweis oder bei der Erteilung von Merkzei- chen häufig Probleme gibt.
Viele Probleme haben mit der Sel- tenheit der Erkrankung und der da- mit verbundenen Unwissenheit oder auch diesbezüglicher Unsicherheit im Prozess des Feststellungsverfah- rens zu tun.
In einem Workshop zum Feststellungsverfahren GdB haben Mitar- beiter der ACHSE e.V. überlegt, wie sie uns als Mitglied der Dachor- ganisation und wiederum unsere Mitglieder im Antragsverfahren unterstützen können. Eine Maßnahme war die Formulierung eines Unterstützungsschreibens, das einem Antrag, einer Wiederfeststel- lung oder einem Widerspruch beigelegt werden kann. Die Überlegung war, dass eine generelle Versendung an Versorgungsämter nicht hilf- reich wäre, weil das Schreiben - ohne einen Vorgang - wahrscheinlich keinerlei Beachtung fände. Das Schreiben dient der Sensibilisierung hinsichtlich Seltener Erkrankungen und geht vom Gedanken aus: Was können wir tun, damit ein(e) Sachbearbeiter*in im Feststellungsver- fahren bei Seltenen Erkrankungen unterstützt wird? Deswegen auch das ausdrückliche Angebot, sich bei Fragen oder Problemen an die Selbsthilfe der Seltenen zu wenden.
Dem BV liegt dieser Brief, der sich an Versorgungsämter richtet, vor und kann von unseren Mitgliedern ab sofort angefordert werden:
u info@angiodysplasie.de
        Vertrauen bedeutet den ersten Schritt zu tun, auch wenn du die Treppe
noch nicht
ganz sehen kannst. (Martin Luther King)
Abbildung: Heutiges BV-Mitglied vor schwerem neurochirurgischen Eingriff.
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