Page 12 - Das Magazin 2019
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 Oktober 2019
  Bildung einer Arbeitsgruppe - aus persönlicher Sicht
Beim Patiententreffen 2018 in Köln, an welchem ich erstmalig teilnahm, gab es eine Veranstal- tung, bei welcher Anwesende motiviert werden sollten, sich innerhalb des Bundesverbandes ein- zubringen und zu engagieren. Dieses alles nach dem Motto „Ein jeder, wie er kann und möchte“. Bei diesem Treffen erklärten sowohl ich als auch meine Frau unsere Bereitschaft, im Rahmen unse- rer Möglichkeiten gerne mitgestalten zu wollen. Damals wurde mit großer Freude diese Bereit- schaft aufgenommen und es wurden Kontakt- daten ausgetauscht. In diesem Zusammenhang wurde uns der Zugang zur vereinsinternen Kom- munikationsplattform auf Slack gewährt. Voller Vorfreude fuhren wir nach Hause, meldeten uns auf Slack an und harrten der Dinge, welche dort kommen mögen.
Nun, es passierte zunächst nicht allzu viel. Für uns war im Slack wenig zu sehen. Wir vermuteten damals schon, es muss einen Bereich geben, zu welchem wir keinen Zu- gang haben. Das bestätigte sich im Nachhinein. Wenn wir nicht explizit auf das Arbeitstreffen hingewiesen worden wären, wäre das wahrscheinlich an uns vorbeigerauscht. So fuhren wir jedoch im Februar nach Essen. Dort wur- den wir mit offenen Armen empfangen und bekamen das Gefühl schon immer dabei gewesen zu sein. Im Verlauf des Treffens kam auch unser erster Eindruck zur Spra- che, welchen wir wie oben beschrieben schilderten. Es war und ist natürlich auch uns absolut klar, dass es eine Gratwanderung ist, gegenüber eigentlich fremden Personen abzuwägen, wieweit man sich öffnen möchte. Grundsätzlich bestand aber schnell Einigkeit, dass an der Außendarstellung des Vereins, aber auch an der internen Kommunikation gearbeitet werden muss.
Flugs wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu beru- fen, welche sich dieser Themen annimmt. Das alles als Aufgabe bis zum nächsten Arbeitstreffen in Frankfurt/ Main. Nun war es zu spät, sich an dieser Stelle noch weg zu ducken.
Außer uns beiden (meine Frau und ich als bisher Außen- stehende, mit einer gewünscht anderen Perspektive) ge- hören dieser Arbeitsgruppe noch zwei erfahrene, schon seit langem aktive, Mitglieder an. Aufgrund der räumli- chen Entfernung nutzen wir Telefonkonferenzen, um uns zu besprechen. Wir verstanden und verstehen unsere Aufgabe in erster Linie darin, bereits existierende einge- tretene Pfade zu hinterfragen und mögliche neue Pfade zu entdecken.
Nach einer ersten Bestandsaufnahme bestand schnell Klarheit darüber, dass es keinen grundsätzlichen Ände- rungsbedarf gibt, jedoch einzelne Stellschrauben anders justiert werden könnten.
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Ulrich Jürschke
Es muss immer und jederzeit berücksichtigt werden, dass alle handelnden Personen dieses freiwillig in ihrer Freizeit tun.
Nach stundenlangen Diskussionen haben wir uns auf ein Papier einigen können, welches wir zur Diskussion auf dem Arbeitstreffen in Frankfurt vorstellen wollten.
So kam es dann auch. Die geplante Zeit für die Diskus- sion wurde schnell überschritten. Trotz allem herrschte bald Einigkeit darüber, dass dieses Thema zu wichtig ist, um es weiter auf die lange Bank zu schieben. Ebenso schnell war klar, dass es auf diesem Arbeitstreffen zu kei- nem Beschluss kommen konnte, da viele Punkte weiter ausgearbeitet werden müssten. Das können aber nicht vier Personen allein leisten.
Einigkeit besteht inzwischen darüber, dass sinnvoll wäre, die externe Kommunikation (Auftritt des Bundesverban- des nach außen) und die interne Kommunikation (Infor- mationsaustausch innerhalb des Bundesverbandes) ge- trennt zu betrachten, durchaus in dem Bewusstsein, dass es Schnittmengen gibt.
Es gibt noch eine Vielzahl von weiteren Themen, wel- che diskutiert werden müssen und welche auf so einem Arbeitstreffen kaum zu klären sind. Aufgrund dieser Er- kenntnis wurde beschlossen, die Diskussion innerhalb Slack fortzuführen. Dort ist ein Channel eröffnet worden, welcher sich mit der internen Kommunikation beschäf- tigen soll. Dieser Channel wird moderiert, wobei die Moderatoren die zu diskutierenden Themen vorgeben und das Ergebnis zusammenfassen. Daraus soll sich eine Beschlussvorlage für das kommende Arbeitstreffen er- geben.
Im Slack sind die Mitglieder vertreten, welche sich für eine aktive Mitgestaltung des Bundesverbandes ange- meldet haben. So können weitere Ideen gesammelt und vor allem strittige Vorstellungen ausdiskutiert werden, ohne ein Arbeitstreffen zeitlich zu sprengen. Die Mode- ration dieser Channel liegt bei der Arbeitsgruppe. Damit ist die Aufgabe bis zum nächsten Arbeitstreffen fixiert. Unsere Arbeitsgruppe kümmert sich weiter um das The- ma, wie wir zukünftig intelligent und zeitgemäß den Austausch innerhalb des Bundesverbandes organisieren und wie wir unseren Bundesverband zukünftig besser nach außen darstellen können.
In hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wird diese Ar- beitsgruppe damit zu tun haben, diese Wege zu be- schreiten. Dabei ist jede Unterstützung aus den Reihen unserer Mitglieder willkommen. Wer das möchte, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen.
u u.juerschke@angiodysplasie.de
 

















































































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