Page 30 - Das Magazin 2018
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 Dezember 2018
   Abb. 5: Weiße Verfärbung als Vorbote einer möglichen Ulzeration
 Abb. 9: Nur hochspezialisierte Teams dran lassen!
  Abb.10: Mit Betablockern zeigt sich ein anderer Verlauf
 Abb. 6: Nur hochspezialisierte Teams dran lassen!
ßen oder flachen, segmentalen Hämangiomen und bei einer frühen Grau-Weißverfärbung (Abb. 5).
Leider erleben wir häufig in unserer Praxis, dass zu lan- ge "herumgedoktert" wurde und die Patienten zu spät bei den hochspezialisierten Teams landen (Abb. 6-12). Auch Fehldiagnosen sind nicht selten und eine lange Suche nach einem Spezialisten, der sowohl die richtige Diagnose stellen als auch die effektiveste Therapie an- wenden kann. All diese Bilder sind Beispiele aus unserer täglichen Praxis und verdeutlichen die Notwendigkeit von interdisziplinären Zentren für Seltene Erkrankungen, deren Entwicklung erfreulicherweise auf den Weg ge- bracht ist. Gerade der Wundbehandlung kommt bei den vaskulären Malformationen eine sehr bedeutsame Rolle zu, um Verschlechterungen, Schmerzen, Infektionen etc. bestmöglich entgegenzuwirken.
   So nicht:
9 Monate altes Baby in "gutem Allgemeinzustand" laut Haus- arzt mit "eventuell" Schmerzen Stattdessen:
Interventioneller Therapieplan mit effizienter Wund- und Schmerzbehandlung, Antibioti- ka und Betablockern.
  Abb. 7: Nur hochspezialisierte Teams dran lassen!
  Keine Behandlung möglich? Doch: Beim Mundhygienteam der Mund-Kiefer-Gesichts-Klinik
Abb. 11: Ulzeration im Mundbereich
  Abb. 8: AV-Malformation nach interventioneller Wundbehandlung
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