Page 25 - Das Magazin 2018
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 Dezember 2018
   Neues interdisziplinäres Zentrum für Gefäßanomalien am Universitätsklinikum in Halle (Saale) eröffnet
Die Gründung des Interdisziplinären Zentrums für Gefäßanomalien am Universitätsklinikum Halle (Saale) wurde mit einer vielbeachteten Fachta- gung der Deutschen interdisziplinären Gesell- schaft für Gefäßanomalien (DiGGefa) begangen.
Am 26./27. Oktober 2018 hoIte die noch junge Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Gefäßanomalien (DiG- Gefa) namhafte Experten nach Halle. Prof. Dr. Dr. Walter Wohlgemuth, Direktor der Universitäts- klinik und Poli- klinik für Radiologie sowie Präsident und Mitbegründer der DiGGefa, richtete den Kongress anlässlich der Grün- dung seines Interdisziplinären Zentrums für Gefäßano- malien (IZG) am Universitätsklinikum Halle (UKH) aus, das größte Zentrum bundesweit.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärte: "Jede Initi- ative, die Diagnose- und Heilungschancen für Patientin- nen und Patienten mit Seltenen Erkrankungen verbessert, begrüße ich ausdrücklich. In diesem Zusammenhang ist die Eröffnung des Interdisziplinären Zentrums für Gefäß- anomalien ein weiterer wichtiger Schritt. Ich freue mich, dass ein solches Zentrum in Sachsen-Anhalt verankert ist und Patienten aus ganz Deutschland offensteht."
Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Dr. med. Walter Wohlgemuth
Direktor Universitätsklinik und Poliklinik für Radiologie Universitätsklinikum Halle
Ernst-Grube-Str. 40
D-06120 Halle (Saale)
Tel: +49 345 – 557 2441
FAX: +49 345 557 2157
radiologie@uk-halle.de
u www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=
radiologie
Organisation und Anmeldung
Deutsche interdisziplinäre Gesellschaft für Gefäßanomalien e.V. / Geschäftsstelle Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle (Saale)
Telefon: 0345 5574264 geschaeftsstelle@diggefa.de u www.diggefa.de
"Mit Professor Wohlgemuth ist ein bundesweit anerkann- ter Experte nach Sachsen- Anhalt gekommen", freut sich Ärztekammerpräsidentin Dr. Simone Heinemann- Meerz. Die positive Entwicklung dieses neuen Leistungsschwer- punkts am UKH und die interdisziplinären Strukturen mit über zehn Fachdisziplinen hob der Ärztliche Direktor Professor Dr. Thomas Moesta, seit Kurzem im Amt, her- vor. Er lobte die strategische Ausrichtung der Radiologie. "Das Fach als klinische Radiologie mit eigener Ambulanz und als bettenführende Abteilung zu etablieren, ist zu- kunftsweisend. Minimalinvasive Verfahren sind die Zu- kunft.", so Moesta.
Das Wichtigste sei, Kenntnisse über diese seltene und oft schwierig diagnostizierbare Krankheit zu vermitteln, so Wohlgemuth, der sich über die erfolgreiche Tagung freut. "Dieses Ziel ist erreicht. Das hohe Interesse an der Masterclass bestätigt uns. Besonders freut mich die po- sitive Resonanz zu unserem Compendium Gefäßanoma- lien", ein wissenschaftlich-fundiertes Online-Nachschla- gewerk mit klinischen Fällen, das unter www.compgefa. de kostenfrei abrufbar ist. "Damit haben wir einen gro- ßen Schritt getan, um unser Wissen weiterzugeben und damit vielen Patienten zu helfen."
   Universitätsklinikum Halle mit IZG
 Quellenangabe:
Pressemitteilung der Deutschen interdisziplinären Ge- sellschaft für Gefäßanomalien e.V.
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Foto: © Kathrin Sachse









































































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