Page 18 - Das Magazin 2018
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 Dezember 2018
  Erstes internationales Treffen junger Erwachsener
Organisiert vom BV vom 3. bis 5.11.2017 in Amsterdam
Zum zweiten Mal trafen sich junge Erwachsene des Bundesverbandes Angeborene Gefäßfehl- bildungen e.V. zu einem Erfahrungsaustausch- wochenende. Ziel der Reise war in diesem Jahr Amsterdam in den Niederlanden, denn erstmals sollte es auch zu einem Treffen mit jungen Er- wachsenen unserer holländischen Partnerorgani- sation HEVAS kommen.
Die ersten TeilnehmerInnen trafen am 3. November be- reits nachmittags im Hotel in Amsterdam ein und konn- ten bereits einen ersten kleinen Stadtbummel unterneh- men. Abends lernten sich endlich alle aus der deutschen Gruppe kennen und tauschten sich dann bei Pizza und Pasta über ihre Erkrankung aus.
Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück los zum van-Gogh-Museum. Dort war der Treffpunkt mit den jungen Erwachsenen von HEVAS. Un- sere Gruppe wurde um ungefähr vier Personen erwei- tert. Sascha von HEVAS hatte für uns ein Tagesprogramm vorbereitet. Los ging es mit einer Vorstellungsrunde und einer interaktiven Museumsführung. Wir haben dort viel darüber gelernt, warum van Gogh zu seiner Zeit so re- volutionär war und was seine Kunst bis heute beliebt macht. Beim gemeinsamen Mittagessen hatten wir an- schließend viel Zeit, unsere neuen holländischen und belgischen Bekannten näher kennenzulernen. Am Nach- mittag wurden wir ein wenig durch die historische Alt- stadt Amsterdams geführt und nahmen dann gemeinsam an einer Grachtenfahrt teil. So konnten wir viele inter- essante Gebäude sehen, ohne dabei zu weit laufen zu müssen (das können die meisten von uns ja nicht so gut). Nach der Grachtenfahrt hatten wir in einem Café noch- mals Zeit zum Austausch, bevor unser gemeinsamer Ausflug mit den jungen Erwachsenen von HEVAS leider schon zu Ende ging. Im Laufe des Tages haben wir neue Freunde gefunden, und wir freuen uns schon auf ein bal-
Elisabeth Huhn
diges Wiedersehen beim Patiententreffen 2018, zu dem auch Mitglieder von HEVAS eingeladen sind. Ein ganz großes Dankeschön noch einmal an HEVAS und Sascha für die Einladung und die Organisation.
Ein langer Ausflugstag macht bekanntlich hungrig, und so kehrten wir zum Abendessen in ein Restaurant ein, das ausschließlich typisch holländische Ofenkartoffeln ser- viert. Einstimmig wurde das zum besten Essen des Wo- chenendes gekürt. Gut gestärkt brachen wir dann zu un- serem letzten Ziel auf: einem Escape Room. Dort sollten wir binnen einer Stunde durch das Lösen von Rätseln aus einem verschlossenen Raum ausbrechen.
Zu Fuß sind wir ja nicht die besten, dafür haben wir es im Kopf und können gut im Team arbeiten, deshalb haben wir es auch fast pünktlich hinaus geschafft und neben- bei den Tagesrekord aufgestellt.
Am Sonntag wagten einige besonders mutige Teilneh- merInnen sich noch auf ein Hochhaus am Hafen von Amsterdam, um dort bei Wind und Regen über dem Ab- grund zu schaukeln und die phantastische Aussicht über die Stadt zu genießen.
Mittags mussten wir uns dann leider wieder voneinan- der verabschieden. Es war wunderbar, aber leider viel zu kurz. Wir haben wieder unglaublich viel voneinander und diesmal auch von den Mitgliedern von HEVAS über unsere Erkrankung, neue Therapien und Alltagstipps ge- lernt und freuen uns schon auf das Wiedersehen.
Vielen Dank, lieber BV, dass wir wieder ein Treffen veranstalten konnten!
 Teilnehmer des Jugendtreffens in Amsterdam
  Beim Jugendtreffen in Amsterdam
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