Page 12 - Das Magazin 2018
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 Dezember 2018
  chen im Fußbereich, warum Gefäßfehlbildungen eine ganzheitliche Betrachtung erfordern. Ziel solle es immer sein, die Funktionsfähigkeit des Fußes zu erhalten oder erst durch die Behandlung zu erzielen.
Um Füße und Bewegung ging es auch im Vortrag von Ro- land Blumensaat. Als Lauftherapeut und selbst Betroffe- ner erläuterte er, wie wichtig Bewegung auch und gera- de für Menschen mit Gefäßerkrankungen ist. Sorgfältige Vorbereitungen sind jedoch wichtig, um positive Effekte beim Walken oder Laufen zu erzielen. Dazu gehöre gutes Schuhwerk und geeignete Kompressionsware. Er selbst laufe trotz Gefäßerkrankung Marathon, ein Ziel, das nicht gleich jeder anzustreben braucht. Regelmäßige Bewe- gung würde bei jedem, ob betroffen oder nicht, zu mehr Wohlgefühl führen. Das konnte jeder, der sich traute, auch praktisch erleben, denn Roland und Susanne Blu- mensaat boten die beliebten Laufeinheiten am Samstag-
abend und Sonntagmorgen natürlich wieder an. Diesmal ging die Strecke am Rhein entlang.
Nach der Mittagspause erläuterte Dr. Daniels Erste-Hil- fe-Maßnahmen bei Notfällen bei vaskulären Malfor- mationen (mehr dazu auf S. 28 ff). Und PD Dr. Barbera stellte mit Ruth Nolle eine Patientin und BV-Mitglied vor, die ihre ganz persönliche Geschichte vortrug. Im Dialog konnte PD Dr. Barbera dann gezielt Fragen an sie richten, die für die Zuhörer ebenso Bedeutung hatten.
Zeit für Workshops am Nachmittag
Am Nachmittag war es dann Zeit für die Workshops. Vier verschiedene Themen waren es diesmal. Die Jugendrun- de traf sich bei herrlichstem Sonnenschein auf der gro- ßen Terrasse neben dem Saal. Die Fragen zu Sozial- und Medizinrecht konnten mit Frau Rechtsanwältin Nelleßen aus Mülheim an der Ruhr besprochen werden. Frau Hoff- mann vom Klinikum Eberswalde beantwortete die Fra- gen zum „Casemanagement“.
Und die vierte Arbeitsgruppe wurde von Petra Borgards, Vorstandsmitglied im Bundesverband, betreut. Die Mit- glieder dieser Arbeitsgruppe „Elternaustausch“ stellten sich folgende drei Fragen:
      Lieber Bundesverband, im Schokomuseum war es super toll. Ich fande es toll das wir die unvertige Schokolade essen durften die war sühs. Der Schokobrunnen war aber auch toll. Die Maschinen waren fazinierend. Im Shop habe ich mir eine 100g Tüte gemacht. (Justus)
    Dr. med. Gebhardt
 Prof. Dr. med. Sure
 Prof. Dr. med. Loose
 Dr. med. Daniels
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Fotos: © Kathrin Sachse




















































































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