Page 11 - Das Magazin 2018
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 Dezember 2018
   Plenumsdiskussion mit Dr. Scharbatke nach seinem Vortrag beim 9. Patienten- und Ärztetreffen des BV in Köln
 und sie bittet die Patienten, die Angiografien, MRT-Bilder, Berichte und andere Informationen vorab zu schicken. Je mehr Vorinformationen und Unterlagen über einen Pa- tienten bereits im Vorfeld eingeholt werden, umso bes- ser kann sich der Arzt auf das Gespräch vorbereiten. Das Gespräch selbst sollte in offener Atmosphäre stattfinden und die Erläuterungen in leicht verständlicher Sprache erfolgen (mehr dazu auf S. 26 ff).
Im Anschluss stellte Frau Prof. Dr. Sadick, die Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Gefäßanomalien in Mannheim, die verschiedenen Möglichkeiten zur Durch- führung einer Erstdiagnose vor. Sie erläuterte alle dia- gnostischen Methoden in leicht verständlicher Form und wann sie angewendet werden sollten. Es sollte im- mer mit der schonendsten Methode für den Patienten begonnen werden. In manchen Fällen brauche es keine komplizierte Diagnostik, wenn beispielsweise ein ein- facher Drucktest mit dem Finger durchgeführt werden könne oder eine Sonografie (mehr dazu auf S. 26 ff).
Mit Spannung erwartet war der Vortrag von Prof. Dr. Sure, Uniklinik Essen, einem neuen Mitglied unseres medizini- schen Beirats, der auf die Behandlung von Kavernomen spezialisiert ist. Zum ersten Mal konnte auf einem unse- rer Patienten- und Ärztetreffen diese Betroffenengruppe eingebunden und gezielt angesprochen werden.
Prof. Dr. Sure stellte die neuesten wissenschaftlichen Er- kenntnisse über die Behandlung zerebraler (familiärer)
Kavernome vor. Und nicht nur die Kavernom-Betroffenen folgten seinen Ausführungen zu dieser Seltenen Erkran- kung im voll besetzten Vortragssaal (mehr dazu auf S. 17 und 22 ff).
Nach einer kleinen Pause erläuterten Prof. Dr. Loose und Frau Dr. Gebhardt am Beispiel der Weichteile und Kno-
 Eine der jüngsten Teilnehmerinnen ist begeistert vom MAGAZIN.
      Danke an den Gründer des Bundesverbandes! Das ist gross- artig! Danke allen Mitwirkenden!!! Besonderer Dank an die Professionalisten!
Den Betroffenen wünschen wir Glück, Kraft und Hoff- nung!!! Gemeinsam sind wir stark! (Oma und Opa D., die ihre Enkelin und ihre Eltern immer untersützen werden)
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Foto: © Kathrin Sachse
Foto: © Kathrin Sachse





















































































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