Page 48 - Magazin Ausgabe 1, September 2012
P. 48

September 2012
N
                 s. Feuermal                                                                         oder Infektionen
nichtinvasiv: diagnostische oder therapeutische Maßnahmen, bei denen keine Geräte oder Katheter in den Körper eindringen
Nidus: zentrale Zone der arteriovenösen Kurzschlüsse
O
Obstruktion: Verschluss, Verstopfung eines Gefäßes
Ödem:                                                                                                                                               Venen wird Flüssigkeit ins Gewebe gepresst. Während der Nacht und bei län- gerem Liegen bilden sich Ödeme zurück, da die Venen dann die Flüssigkeit wieder aufnehmen und mit dem Blutstrom abtransportieren können.
ossär:                                     
P
Palpation: Untersuchungsmethode durch Abtasten Parkes-Weber-Syndrom: eine der vielen gängigen, aber überholten Be-                                                                          - nung zu diesem Krankheitsbild scheint vielen Fachleuten fraglich, da sie dem heutigen Wissensstand zu Morphologie, Genese und Therapie nicht immer gerecht wird..
pathogen: eine Krankheit verursachend
pathologisch: krankhaft
Pathophysiologie: Lehre und Untersuchung von krankhaft veränderten Kör- perfunktionen sowie ihrer Entstehung und Entwicklung pathophysiologisch:                                 Perfusionsdruck:                                                       - nösen Schenkel eines Gefäßbettes. Normalerweise überwiegt der arterielle Gefäßdruck
peripher: außen, am Rand gelegen
periphere Gefäßfehlbildungen: Gefäßfehlbildungen die entfernt vom Zen-                                                           
perkutan: durch die Haut
Persistenz: Erhaltenbleiben eines früheren Zustandes
persistierend: bestehen bleibend
Petechien: punktförmige Hautblutungen
Phlebititis: Entzündung der Venenwand
Phlebographie: Röntgendarstellung der Venen in Form und Verlauf. (vgl. An- giographie) mit Kontrastmittel
präinterventionell:                   
Prävalenz:                                                                      Merkmals
primitiv: einfach
primitives kapillares Netzwerk: embryonales Gewebe, aus dem Blutgefäße gebildet werden
Prognose: Vorhersage, Voraussage eines Krankheitsverlaufes auf der Basis von Erfahrung und Statistik
progredient: fortschreitend
Progression: Fortschreiten
Proliferation: Wucherung, Entzündung
proliferativ: wuchernd, entzündlich
proliferierend: wuchernd, entzündlich
pulsatil: pulsierend, pulsartig
Q
Quick-Wert: ein Laborwert zur Bestimmung der Blutgerinnbarkeit. Norm-                             
R
Reabsorbtion: Rückresorption, Rück-Wiederaufnahme
Regression: Rückbildung
Reliabilität: Zuverlässigkeit. Maß für die Wiederholbarkeit eines Testes mit identischen Ergebnissen
Remodelling: Umformung, Umbau
Resektion: operative Entfernung von (krankhaften) Blutgefäßen (Gewebe- oder Organteilen)
resezierend: operativ entfernen
Rezidiv: Rückfall; Wiederauftreten nach Abheilung
rezidivierend: wiederkehrend, wiederauftretend nach Abheilung Rezirkulationskreislauf: durch einen Venenklappenschaden hervorgeru-                                                                                       Beinvenen nicht nach oben, sondern wieder nach unten ins Bein. Rheographie: Untersuchungsverfahren zur Überprüfung der Venenklap- penfunktion
Ruptur:                                   
S
Sedierung: Beruhigung mit Beruhigungsmitteln (oder Schlafmitteln in niedriger Dosierung). Diese haben eine dämpfende Wirkung auf das Zentralnervensystem.
Shunt: Krankhafte Kurzschlussverbindungen zwischen arteriellen und venö- sen Blutgefäßen.
Skelettierung: Freimachen des Blutgefäßes mittels Durchtrennen von fehlgebildeten, bestehenden Querverbindungen zu Nachbarblutgefäßen. Wird bei Embryonalvenen durchgeführt, um den parasitären Kreislauf mit Fisteln und den resultierenden Längen- und Umfangunterschieden der be-                               
Sklerotherapie: Verödung von Blutgefäßen durch Injektionsbehandlung mit speziellen Verödungsmitteln
sondierbar: mit einer eingeführten Sonde zu erkennen, zu untersuchen Sonographie: Ultraschalluntersuchung
Stauungsinduration der Haut: Verhärtung und Verdichtung von Geweben oder Organen durch Stauungsdruck
Steal-Phänomen: Umverteilung des Blutes durch Störung der Hämodyna- mik. Einem Versorgungsgebiet wird zugunsten eines anderen Blut entzogen. Ursachen sind Kollateralkreisläufe, Stenosen, Verschlüsse. Steal-Phänomene führen zu Folgeerkrankungen.
Stenose: angeborene oder erworbene krankhafte Gefäßverengung Sturge-Weber-Syndrom: eine der vielen gängigen, aber überholten Bezeich-                                                                               diesem Krankheitsbild scheint vielen Fachleuten fraglich, da sie dem heu- tigen Wissensstand zu Morphologie, Genese und Therapie nicht immer ge- recht wird.
subfaszial: unter der Hülle der Muskeln gelegen
Subkompensation: nicht vollständiger körpereigener Ausgleich einer Fehl- entwicklung
subkutan: in der Unterhaut
Subtraktionsangiographie: Form der Angiographie. Durch die besondere Technik werden „störende“ Bildaspekte unsichtbar gemacht, so dass nur die gewünschten Anteile, die Blutgefäße, übrigbleiben.
Syndrom: Kombination von gleichzeitig zusammen auftretenden Krank- heitszeichen (Symptomen), meist unbekannter Ursache
T
Thrombophlebitis:                                                       - dung der Gefäßwand
Thrombose: vollständiger oder teilweiser Verschluss von Venen durch ein Blutgerinnsel. Diese Thromben bestehen aus Blutplättchen und Eiweißfäden. Ein teilweiser Verschluss kann meist durch körpereigene Faktoren (Heparin, Urokinase u.a.) wieder vollständig aufgelöst werden. Thromben können sich entwickeln durch:
1) eine geschädigte Gefäßwand an der sich vermehrt Blutplättchen ansam- meln und verklumpen (Entzündungen, Verletzungen...)
2) Zirkulationsstörungen durch Blutrückstau oder Bewegungsarmut (Flug, OP...)
3) veränderte Blutzusammensetzung
Gefährlichste Folge der Thrombose ist die Embolie.
Thrombus: Blutgerinnsel
transfaszial: durch die Faszie führend
trunkulär: beschreibt die zweite morphologische Form der GF und bedeutet,                                                                          
U
Ulcus: Geschwür
Ulcus cruris: Unterschenkelgeschwür bzw. schlecht heilende, chronische                                                           
Ultraschall: harmlose Untersuchung mit Schallwellen, Strömungsmessung in Arterien und Venen
V
Varikographie: Röntgenkontrastmitteldarstellung (von Varizen)
Varizen: s. Krampfadern
vaskulär:                     
Vaskulogenese: Entwicklung der Gefäße
Venen: heißen alle kleinen und großen Blutgefäße in denen das Blut zum Herzen strömt. Venen haben dünnere Wände und sind dehnbarer als Arteri- en. Die Venen in den Beinen verlaufen in drei Systemen, als                                             
2) tiefe Venen innerhalb der Beinmuskeln und
3)                                                                         Die längeren Venen besitzen im Abstand weniger Zentimeter taschenförmi- ge Venenklappen. Venenklappen:                                                         -                                                                            -                                                                            Muskeln, die bei jeder Bewegung die tiefen Venen auspressen. Verschlußplethysmographie: Untersuchungsverfahren zur Bestimmung der venösen Kapazität und des venösen Abstroms.
48


































































































   46   47   48   49   50