Bundesverband Angeborene Gefäßfehlbildungen e.V.

Durch den Bundesverband wurden bislang sieben erfahrene Ärzte in den Medizinischen Beirat berufen. Wir freuen uns, dass sie sofort zugesagt haben und seitdem stets für uns ansprechbar sind. Die Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge): PD Dr. med. Letterio Barbera (Bremen), PD Dr. med. Behfar Eivazi (Darmstadt), Prof. Dr. med. Knut Kröger (Krefeld), Prof. Dr. med. habil. Dirk A. Loose (Hamburg), Dr. med. Lutz Meyer (Eberswalde), Prof. Dr. med. Ulrich Sure (Essen), Prof. Dr. Dr. Walter Wohlgemuth (Regensburg, Vorsitzender des Medizinischen Beirates) (Selbstdarstellungen):

PD Dr. med. Letterio Barbera

Ich bin 1961 geboren, bin verheiratet und habe vier Kinder. Im Alter von 16 Jahren bin ich von Italien nach Deutschland umgesiedelt, wo ich die Schule und das Studium der Humanmedizin abgeschlossen habe. Die Facharztausbildung zum Chirurgen erfolgte im St. Josef-Hospital in Bochum, die zum Gefäßchirurgen im St. Johannes-Hospital in Dortmund. Ich besitze außerdem die Zusatzqualifikationen Phlebologie und endovaskuläre Chirurgie. Seit 2005 bin als Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie im Klinikum Bremen-Mitte tätig. Dort betreue ich Patienten mit angeborenen Gefäßfehlbildungen in Kooperation mit Dr. Krauss (Radiologe) und mit Frau Dr. Gitter (Kinderchirurgie). Erfahrungen mit dieser speziellen Gefäßproblematik konnte ich seit 2001 sammeln.

Prof. Dr. med. Knut Kröger

Der gebürtige Krefelder ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Sein Medizinstudium absolvierte Dr. Kröger an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf. Von 1994 an war er am Universitätsklinikum Essen beschäftigt, wo er seit 1996 die Position des leitenden Oberarztes der Klinik für Angiologie innehatte. Seine besondere Expertise: Diagnostik und konservative und interventionelle Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, die Diagnostik und Therapie des diabetische Fußsyndroms, Prophylaxe und Therapie der tiefen Venenthrombose sowie die Therapie chronischer Wunden. An der Herausgabe der Zeitschriften gefaessmedizin.net und Wundmanagement ist er maßgeblich beteiligt.

Prof. Dr. med. habil. Dirk A. Loose

1941 Geboren in Göttingen, Medizinisches Studium Heidelberg und Kiel 1968: Abschluss des medizinischen Studiums und Promotion zum Doktor der Medizin. Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie an der Universität Düsseldorf Seit 1972 Zusammenarbeit mit Prof. Belov, Sofia und Spezialisierung auf die Diagnostik und Therapie von angeborenen Gefäßfehlern.
Seit 1978 Dozent und seit 1982 Universitätsprofessor. 1983 - 2006: Leitender Arzt der Abteilung für Angiologie und Gefäßchirurgie der Chirurgischen Klinik Dr. Guth, Hamburg, Zusatzbezeichnungen Phlebologie, Lymphologie. Seit 1989 Belegarzt in der Facharztklinik Hamburg, Martinistraße 78 2002: Gründung der "European School for the Diagnosis and Treatment of Vascular Malformations" in der Facharztklinik, Hamburg.

Prof. Dr. med. Dr. Walter Wohlgemuth

geb. 15.5.1966, studierte an der Universität Regensburg, der Technischen Universität München sowie der Ludwig-Maximilians-Universität München Humanmedizin und an der Universität Bayreuth Gesundheitsökonomie. Approbation 1994, in diesem Jahr auch Promotion zum Dr. med. an der Technischen Universität München. Klinische Tätigkeit an der Klinik für diagnostische Radiologie und Neuroradiologie sowie der Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie am Klinikum Augsburg, seit 2001 als Funktionsoberarzt, seit 2003 als Oberarzt und Leiter des Bereichs vaskuläre- und interventionelle Radiologie. Zudem war er von 2009 bis 2011 Leiter des Interdisziplinären Funktionsbereichs Angeborene Gefäßfehler am Klinikum Augsburg. Seit 2002 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (IMG) an der Universität Bayreuth. Im Juli 2005 Habilitation an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth und Venia legendi für die Themengebiete: „Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften" Von 2007 – 2011 war er nebenberuflich Geschäftsführer der GWS Gesundheit Wissenschaft Strategie GmbH, einem Forschungs- und Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen.
Im Oktober 2011 Berufung auf eine Professur für Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Regensburg.
Sein klinischer Hauptschwerpunkt ist die Behandlung von Gefäßfehlbildungen mittels unterschiedlicher Verfahren wie Lasertherapie (v.a. interstitiell, endovaskulär), verschiedene Sklerosierungsmethoden und Embolisation. Er betreibt eine eigene Ambulanz zur Untersuchung und Beratung von Patienten mit speziellen Gefäßfragestellungen.

Privat-Dozent Dr. med. Behfar Eivazi

PD Dr. med. Eivazi ist in Teheran geboren und in Deutschland aufgewachsen. Er studierte Humanmedizin an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt am Main. Die Approbation erfolgte im Jahre 2004 im Anschluss an die AiP-Phase an der Marburger HNO-Universiätsklinik. In diesem Jahr erfolgten auch die Promotion zum Dr. med. sowie eine zusätzliche Ausbildung an der Marburger Universiätsklinik für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie. Fortsetzung der Ausbildung im Jahre 2005 an der Marburger HNO-Universiätsklinik mit dem Schwerpunkt Gefäßfehlbildungen im Kopf-Halsbereich und Kinder-HNO-Heilkunde. Seit 2008 als Facharzt, seit 2010 als Funktionsoberarzt und seit 2011 als Oberarzt und Leiter der Division für Vaskuläre Malformationen an der Marburger HNO-Universiätsklinik tätig. Im Jahre 2012 erfolgte die Habilitation im Fach HNO-Heilkunde mit dem Thema: „Extracranial low-flow vascular malformations of the head and neck- basic and clinical research".
Der klinische Schwerpunkt ist die Betreuung und Behandlung von Patienten mit Gefäßfehlbildungen im Kopf-Hals-Bereich. Neben der konventionellen Chirurgie werden Behandlungen mit unterschiedlichen Lasersystemen und Sklerosierungsmethoden sowie medikamentöse Verfahren angeboten. Er besteht eine Spezialsprechstunde sowie eine enge interdisziplinäre Kooperation mit den Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin, Dermatologie, Allgemeine und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Herz-Thorax- sowie Kinderchirurgie am Marburger Universitätsklinikum zur Betreuung von Patienten mit komplexen Gefäßfehlbildungen.

Dr. Lutz Meyer

Geboren 1956, Medizinstudium in Berlin und Montpellier, Facharztausbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie in Berlin, 1992 bis 1995 Facharztausbildung zum Kinderchirurgen an der Medizinischen Hochschule Hannover. 1995 bis 2013 Leitender Oberarzt in der Kinderchirurgie am St. Joseph Krankenhaus in Berlin. Dort in den ersten Jahren durch Herrn Prof. Waldschmidt Einführung in die Behandlung von Kindern mit Vasculären Malformationen. 2007 erster Kontakt zu Herrn Prof. Milton Waner aus New York, einem ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet. 2008 Gründung und Leitung des Zentrums für Vasculäre Malformationen bei Kindern (ZVM) in der kinderchirurgischen Abteilung mit einem internationalen Team von Spezialisten.
Seit Ende 2013 Wechsel mit dem internationalen Team in das Werner Forßmann Krankenhaus in Eberswalde in Brandenburg am Nord-Ost-Rand von Berlin. Hier Fortsetzung der Arbeit im Zentrum für Vasculäre Malformationen Eberswalde (ZVM) zusammen mit dem vor Ort tätigen sehr erfahrenen interventionellen Radiologen Dr. Jörg Seemann.
Mindestens 6-mal pro Jahr trifft sich das internationale Team in Eberswalde zur gemeinsamen operativen Behandlung von Patienten aus aller Welt und Deutschland über mehrere Tage. Dazwischen ist Dr. Meyer mit seinen Kollegen operativ tätig bei aktuell etwa 300 Operationen pro Jahr. Eine Patientenmanagerin steuert die Planung, Kommunikation mit Patienten und Familien und die organisatorischen Abläufe.

Univ. Prof. Dr. med. Ulrich Sure

Prof. Dr. med. Sure studierte Medizin an der Freien Universität Berlin und der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. 1993 promovierte er zum Thema Medulloblastom. Er arbeitete als Assistenzarzt am Institut für Neuropathologie in Zürich, an der Neurochirurgischen Klinik der RWTH Aachen und an der Neurochirurgische Klinik der Universität Marburg, wo er 1999 Oberarzt wurde. 2002 habilitierte er zum Thema „Angiogenese von arteriovenösen Malformationen", wurde Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Marburger Klinik und wurde 2006 von der Universität Marburg zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 2007 bis zu seiner Berufung an das Universitätsklinikum in Essen im Jahr 2008 leitete er die Marburger Klinik kommissarisch. Seither lehnte er zwei weitere Rufe anderer deutscher Universitätskliniken ab und blieb in Essen. Auslandsaufenthalte führten ihn an verschiedene renommierte Kliniken in die USA, Brasilien, England und Japan. Die klinischen Schwerpunkte von Prof. Dr. Sure sind breit und umfassen neben der Hirngefäß- auch die Hirntumor-, Schädelbasis-, Epilepsie-, Wirbelsäulen- und Rückenmarkschirurgie inkl. minimal invasiver Operationsmethoden. Er besitzt besonderes Interesse an und viel Erfahrungen in der Behandlung von Hirn-Gefäßfehlbildungen (u. a. Aneurysmen, arteriovenösen Malformationen (AVM) und Kavernomen). Grundlagenwissenschaftlich forscht er mit seinem Team unter anderem sehr erfolgreich an molekularen (Entstehungs-) Mechanismen neurovaskulärer Erkrankungen.

Bundesverband Angeborene
Gefäßfehlbildungen e.V.
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45478 Mülheim an der Ruhr
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