Zur Sache

Therapeutische Möglichkeiten und Grenzen aus der Sicht des Gefäßchirurgen

28
Sep
Dienstag, 28. September 2010

Prof. Dr. Dirk A. Loose

Prof. Dr. Dirk A. Loose

DIRK A. LOOSE,HAMBURG

Angeborene Gefäßfehler treten in einer solchen Vielfalt und in einem so bunten klinischen Spektrum auf, wie es bei anderen angiologischen Erkrankungen niemals zu beobachten ist. Der Einzelfall ist oft geprägt von unterschiedlichen Kombinationen von Gefäßfehlbildungen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass immer wieder Bemühungen unternommen worden sind, hier eine Ordnung, eine Klassifikation zu erstellen. Dieses ist erfolgreich im Rahmen einer internationalen Consensus-Konferenz 1989 in Form der Hamburger Klassifikation gelungen (Tab.).

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Zentrum für Vasculäre Malformationen bei Kindern (ZVM) im St. Joseph Krankenhaus Berlin

15
Jul
Donnerstag, 15. Juli 2010

Dr. Lutz Meyer

Dr. Lutz Meyer

Liebe Eltern, liebe Patienten,

ich möchte Ihnen kurz unser Zentrum vorstellen, dass wir 2008 mit Beginn der Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Milton Waner aus New York im St. Joseph Krankenhaus gegründet haben. Prof. Waner ist ein anerkannter Spezialist in der vor allem operativen Behandlung von Vasculären Malformationen im Gesicht-, Kopf- und Halsbereich. Er kommt 6 bis 7 mal pro Jahr zu uns, um Patienten (Kinder und Erwachsene) aus ganz Europa zu operieren. (weiterlesen …)

Angiodysplasie = Gefäßfehlbildung

15
Jan
Donnerstag, 15. Januar 2009

Angiodysplasie ist der Überbegriff für eine Gruppe von angeborenen Mißbildungen angefangen von einer einfachen Hypertrophie (vermehrtes Größenwachstum) bzw. Hypotrophie (Minderwuchs) mit vermehrt oder vermindert angelegten Gefäßen bis hin zu komplexen systemischen Phakomatosen (neurokutane Syndrome mit ektodermalen bzw. mesenchymalen Tumoren sowie kongenitalen Gefäßveränderungen an Haut, Augen und zentralem Nervensystem). (weiterlesen …)

Klippel-Trenaunay-Syndrom

14
Jan
Mittwoch, 14. Januar 2009

Klinisch finden sich eine Hypertrophie (Riesenwuchs) einer oder mehrerer Extremitäten, Hämangiome (Blutschwamm) und Naevus flammeus (Feuermale) und Fehlbildungen der Venen z.B. Krampfadern. Das Erscheinungsbild kann bei Geburt sehr milde sein und sich erst mit dem Wachstum verschlechtern. Deformationen der Extremität bzw. der Finger und Zehen können ebenfalls vorliegen.
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Von-Hippel-Lindau-Syndrom (VHLS)

13
Jan
Dienstag, 13. Januar 2009

Die von Hippel-Lindau Erkrankung ist eine seltene, erbliche Tumorerkrankung. Insbesondere können Tumoren (Angiome) auftreten auf der Netzhaut und in Kleinhirn und Rückenmark  sowie Tumoren in der Niere, Nebenniere und der Bauchspeicheldrüse. Zysten treten häufig in Niere und Bauchspeicheldrüse auf.
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F.P. Weber-Syndrom

13
Jan
Dienstag, 13. Januar 2009

Bei diesem Syndrom stehen arteriovenöse Kurzschlüsse (AV-Fistel) im Vordergrund. Durch die AV-Fisteln fließt viel Blut, welches zur Erweiterung von Vene führt. Hypertrophie und Hämangiome könne auftreten sind aber seltener als beim Klippel-Trenaunay-Syndrom.

Sturge-Weber-Syndrom

12
Jan
Montag, 12. Januar 2009

Bei diesem Syndrom finden sich meist auf das Gesicht begrenzte Naevus flammeus (Feuermale) mit kavernösen Hämangiomen der Meningen (Hirnhäute) und Augenveränderungen mit der Folge eines Glaukoms (erhöhter Augeninnendruck).
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Maffucci-Syndrom

11
Jan
Sonntag, 11. Januar 2009

Multiple Hämangiome (Blutschwämme) an der Haut und an inneren Organen mit Enchondromen (Knorpeltumor im Knochen) besonders an den Händen und Füßen. Dadurch entstehen Deformierungen der Extremitätenknochen.

Rendu-Osler-Weber-Syndrom

11
Jan
Sonntag, 11. Januar 2009

Dominat autosomal vererbte teleangiektatische Angiomatose, d.h. es finden sich viele kleine Ektasien (Erweiterungen) und Aneurysmen (Gefäßaussackungen) ausgehend von Kapillaren und kleinen Vene oder Arterien an der Haut und den Schleimhäuten aber auch an den inneren Organen und den zentralen Nervensystem.
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sonstige Arten

10
Jan
Samstag, 10. Januar 2009

Neben den aufgeführten Syndromen, die teilweise noch unter anderen Namen bekannt sind, gibt es eine Vielzahl weitere Syndrome. Die Zuordnung eines Erkrankungsbildes zu einem dieser Syndrome gelingt nicht immer und Überschneidungen sind möglich. Die 1988 entwickelte Hamburger Klassifikation vermeidet die Syndrombegriffe und versucht die Angiodysplasie nach ihren anatomischen und funktionellen Veränderungen zu beschreiben. (weiterlesen …)