Angiodysplasie ist der Überbegriff für eine Gruppe von angeborenen Mißbildungen angefangen von einer einfachen Hypertrophie (vermehrtes Größenwachstum) bzw. Hypotrophie (Minderwuchs) mit vermehrt oder vermindert angelegten Gefäßen bis hin zu komplexen systemischen Phakomatosen (neurokutane Syndrome mit ektodermalen bzw. mesenchymalen Tumoren sowie kongenitalen Gefäßveränderungen an Haut, Augen und zentralem Nervensystem).
Es gibt eine Reihe von angiodysplastischen Syndromen, die unter ihrem Eigennamen bekannt sind. Als Syndrom bezeichnet man dabei eine Gruppe von Krankheitszeichen mit einheitlicher Erscheinung aber unbekannter Ursache.
